Thema Führerschein

Unsere Preisliste

Grundbetrag für Allgemeines und Theorieunterricht: 300.00€
Vorstellungsentgelte theoretische Prüfung: 80.00€
Vorstellungsentgelte praktische Prüfung: 200.00€
Fahrstunde (zu je 45 min): 45.00€
Ausbildungsfahrten auf Bundes- oder Landstraßen (zu je 45 min): 63.00€
Ausbildungsfahrten auf Autobahnen (zu je 45 min): 63.00€
Ausbildungsfahrten bei Dämmerung und Dunkelheit (zu je 45 min): 63.00€

Grundbetrag bei Mehrfach-Klassen
Klassen B & A : 430,- €
Klassen B & BE : 350,- €
Klassen B & A & BE : 480,- €

Fahrerschulung B96: 500,00 €

bei gleichzeitiger Anmeldung für die Klasse B : 320.00€

Grundbetrag für Allgemeines und Theorieunterricht: 120.00€
Vorstellungsentgelte praktische Prüfung: 220.00€
Teilprüfung nur praktisches Fahren und Grundfahraufgaben: 190.00€
Teilprüfung nur Verbinden und Trennen von Fahrzeugen: 90.00€
Fahrstunde (zu je 45 min): 55.00€
Ausbildungsfahrten auf Bundes- oder Landstraßen (zu je 45 min): 70.00€
Ausbildungsfahrten auf Autobahnen (zu je 45 min): 70.00€
Ausbildungsfahrten bei Dämmerung und Dunkelheit (zu je 45 min): 70.00€

Grundbetrag bei Mehrfach-Klassen
Klassen B & BE : 350.00€
Klassen A & BE : 350.00€

Grundbetrag für Allgemeines und Theorieunterricht: 300.00€
Vorstellungsentgelte theoretische Prüfung: 80.00€
Vorstellungsentgelte praktische Prüfung: 220.00€
Fahrstunde (zu je 45 min): 53.00€
Ausbildungsfahrten auf Bundes- oder Landstraßen (zu je 45 min): 72.00€
Ausbildungsfahrten auf Autobahnen (zu je 45 min): 72.00€
Ausbildungsfahrten bei Dämmerung und Dunkelheit (zu je 45 min): 72.00€

bei Aufstieg von den Klassen A1,A2
Grundbetrag: 140.00€

Grundbetrag bei Mehrfach-Klassen
Klassen A & B: 430.00€
Klassen A & BE: 350.00€

Grundbetrag für Allgemeines und Theorieunterricht: 300.00€
Vorstellungsentgelte theoretische Prüfung: 80.00€
Vorstellungsentgelte praktische Prüfung: 210.00€
Fahrstunde (zu je 45 min): 50.00€
Ausbildungsfahrten auf Bundes- oder Landstraßen (zu je 45 min): 70.00€
Ausbildungsfahrten auf Autobahnen (zu je 45 min): 70.00€
Ausbildungsfahrten bei Dämmerung und Dunkelheit (zu je 45 min): 70.00€

Grundbetrag für Allgemeines und Theorieunterricht: 300.00€
Vorstellungsentgelte theoretische Prüfung: 80.00€
Vorstellungsentgelte praktische Prüfung: 220.00€
Fahrstunde (zu je 45 min): 53.00€
Ausbildungsfahrten auf Bundes- oder Landstraßen (zu je 45 min): 72.00€
Ausbildungsfahrten auf Autobahnen (zu je 45 min): 72.00€
Ausbildungsfahrten bei Dämmerung und Dunkelheit (zu je 45 min): 72.00€

bei Aufstieg von der Klassen A1
Grundbetrag: 140.00€

Grundbetrag bei Mehrfach-Klassen
Klassen A2 & B: 430.00 €
Klassen A2 & BE : 350.00 €

Grundbetrag für Allgemeines und Theorieunterricht: 200.00€
Vorstellungsentgelte theoretische Prüfung: 80.00€
Vorstellungsentgelte praktische Prüfung: 200.00€
Fahrstunde (zu je 45 min): 47.00€

Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF): 340.00€
Fahreigungsseminar (FES) : 250.00€ als Einzelseminar/ 190.00€ als Gruppenseminar
Mofa-Ausbildungskurs nach §5 Abs. 2 FeV: 170,-€

Lehrmaterial für alle Klassen: 50.00€

Preise gültig ab 06.03.2017

Bitte um Beachtung

Seit 1.Mai 2014 muss jeder Bewerber für die Klasse A, A1, A2 oder AM geeignete Motorradschutzbekleidung bei der praktischen Prüfung zum Erwerb der jeweiligen Zweiradfahrerlaubnis tragen. Die Schutzkleidung ist in der Praxis auch während aller Ausbildungsfahrten zu tragen.

Die Motorradschutzbekleidung besteht aus:

passendem Motorradhelm, Motorradhandschuhen, eng anliegender Motorradjacke, Rückenprotektor, falls nicht in Motorradjacke integriert, Motorradhose, Motorradstiefeln mit ausreichendem Knöchelschutz.

Die Neuregelung gilt ab sofort und ohne Übergangsfrist. Problematisch ist, dass keine verbindliche Norm für die Schutzbekleidung genannt ist. Aus Sicherheitsgründen sollte bei der Anschaffung der Schützkleidung darauf geachtet werden, dass nur ein nach ECE-R 22/05 geprüfter Motorradhelm verwendet wird und die Protektoren eine CE-Prüfung (Norm 1621-2) haben.

Quelle: ADAC

Der Theorieunterricht

  • 1. Persönliche Voraussetzungen/Risikofaktor Mensch
    • Körperliche Fähigkeiten
    • Einschränkungen der körperlichen Fähigkeiten
    • Alkohol
    • Illegale Drogen und Medikamente
    • Emotionen
    • Selbstbild, Fahrideale und Fahrerrollen
  • 2. Rechtliche Rahmenbedingungen
    • Führen von Kraftfahrzeugen, Führerschein
    • Zulassung von Fahrzeugen, Fahrzeugpapiere
    • Fahrzeuguntersuchungen
    • Versicherungen, Verlust des Versicherungsschutzes
  • 3. Grundregel, Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen
    • Grundregel § 1 (StVO)
    • Verkehrszeichen
    • Gefahrzeichen
    • Vorschriftzeichen
    • Richtzeichen
    • Verkehrseinrichtungen
    • Sinnbilder
  • 4. Straßenverkehrssystem und seine Nutzung
    • Verkehrswege und ihre Bedeutung
    • Fahrbahnmarkierungen
    • Straßenbenutzung
    • Autobahn und Kraftfahrstraße
  • 5. Vorfahrt
    • Definition
    • Linksabbieger/Vorrang des Gegenverkehrs
    • Rechts vor Links
    • Vorfahrtregelnde Verkehrszeichen
    • Abknickende Vorfahrtstraße
    • Kreisverkehr
  • 6. Verkehrsregelungen/Bahnübergänge
    • Verkehrsregelung durch Lichtzeichen
    • Grünpfeilschild
    • Dauerlichtzeichen
    • Verkehrsregelung durch Polizeibeamte
    • Zusammenhänge Vorfahrt/Verkehrsregelungen
    • Besondere Verkehrslagen
    • Bahnübergänge
  • 7. Geschwindigkeit, Abstand und umweltschonende Fahrweise
    • Bedeutung der Geschwindigkeit
    • Wahl der Geschwindigkeit
    • Geschwindigkeitsvorschriften
    • Anhalteweg
    • Sicherheitsabstände
    • Umweltbewusstes Befahren von Kreuzungen und Einmündungen
  • 8. Andere Teilnehmer im Straßenverkehr
    • Verkehrsteilnehmer – Übersicht
    • Öffentliche Verkehrsmittel
    • Pkw
    • Motorräder
    • Große und schwere Fahrzeuge
    • Radfahrer
    • Fußgänger
    • Kinder
    • Ältere Menschen und Behinderte
    • Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
  • 9. Verkehrsverhalten bei Fahrmanövern, Verkehrsbeobachtung
    • Einfahren, Anfahren
    • Nebeneinanderfahren
    • Vorbeifahren
    • Überholen
    • Abbiegen
    • Rückwärtsfahren
    • Wenden
    • Ausweichen
  • 10. Ruhender Verkehr
    • Halten und Parken
    • Haltverbote
    • Parkverbote
    • Einrichtungen zur Überwachung der Parkzeit
    • Ein- und Aussteigen
  • 11. Verhalten in besonderen Situationen
    • Beleuchtung
    • Tunnel
    • Verhalten gegenüber Sonderfahrzeugen
    • Verhalten nach einem Verkehrsunfall
    • Abschleppen, Schleppen und Anschleppen
    • Warnzeichen
  • 12. Lebenslanges Lernen/Folgen von Verstößen gegen Verkehrsvorschriften
    • Zahlen, Daten, Fakten
    • Ältere Fahrer
    • Fahrer mittleren Alters
    • Fahranfänger und junge Fahrer
    • Junge Fahrer – Maßnahmen des Gesetzgebers
    • Ahndung von Fehlverhalten
  • Fahrer/Beifahrer, Fahrzeug
    • Persönliche Voraussetzungen
    • Schutz des Fahrers/Beifahrers
    • Betriebs- und Verkehrssicherheit
    • Umweltschonung
  • Besonderes Verhalten beim Motorradfahren
    • Verhalten bei zweiradspezifischen Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen
    • Fahrbahn „lesen“
    • Sehen und gesehen werden
    • Mitnahme von Personen
    • Umweltbewusstes Verhalten
  • Besondere Schwierigkeiten und Gefahren
    • Hauptgefahren durch Andere
    • Fahren unter erschwerten Bedingungen
    • Fahren bei Dämmerung oder bei Dunkelheit
    • Motorräder mit Beiwagen
    • Motorrad mit Anhänger
    • Verhalten nach Unfällen
  • Fahrtechnik und Fahrphysik
    • Bedeutung der Grundfahraufgaben
    • Anfahren und Stabilisieren der Fahrbewegung
    • Kurven
    • Bremsen
    • Ausweichen
    • Kritische Fahrzustände/Ursachen
  • 13. Technische Bedingungen, Personen- und Güterbeförderung
    • Betriebssicherheit
    • Verkehrssicherheit
    • Weitere Fahrzeugtechnik
    • Elektronische Helfer
    • Fahrphysik
    • Benutzung der Bremsen
    • Umweltschonender Umgang mit dem Kraftfahrzeug/Verkehrsverbote
  • 14. Fahren mit Solokraftfahrzeugen und Zügen, umweltbewusster Umgang mit Kraftfahrzeugen
    • Zusammenstellen von Zügen
    • Verbinden und Trennen
    • Fahren mit Zügen
    • Personenbeförderung
    • Güterbeförderung
    • Fahrzeugabmessungen
    • Sozialvorschriften

Die Führerscheinklassen

Eine Fahrstunde dauert 45 Minuten
Alle Preise incl. 19% Mehrwertsteuer
Zuzüglich der Verwaltungsgebühren bei der Antragstellung (KVR) und der TÜV-Gebühr bei der theoretischen und praktischen Prüfung
Ihr könnt bar, mit Karte oder per Überweisung bezahlen

Kraftwagen bis 3,5 t zG
Mitführen von Anhängern
Alle Anhänger bis 750 kg zG, bei Anhängern mit einer zG von mehr als 750 kg ist die zG der Kombination auf 3.500 kg begrenzt Vorbesitz einer anderen Klasse erforderlich: Nein Eingeschlossene Klassen: AM, L
Alter:
18 / 17*
*17 Jahre
Im Rahmen des Begleiteten Fahrens kann die Fahrerlaubnis bereits mit 17 Jahren erworben werden. Ausführliche Informationen zu BF 17 finden Sie hier… Bei der Erteilung der Fahrerlaubnis während oder nach Abschluss einer Berufsausbildung in a) dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin“, b) dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Fachkraft im Fahrbetrieb“ oder c) einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare Fertigkeiten und Kenntnisse zum Führen von Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Straßen vermittelt werden.
Mit der Ausbildung kann etwa ein halbes Jahr vor Erreichen des Mindestalters begonnen werden. Die theoretische Prüfung darf frühestens 3 Monate, die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor dem Geburtstag abgelegt werden.
Ausbildung:
Theorie
  • 12 Doppelstunden Grundstoff (bei Erweiterung: 6 Doppelstunden Grundstoff)
  • 2 Doppelstunden Zusatzstoff
Praxis
Grundausbildung nach den Inhalten der Fahrschüler-Ausbildungsordnung
(die Zahl der Fahrstunden ist abhängig von Ihren persönlichen Fähigkeiten und dem Lernfortschritt)
  • 5 Fahrstunden Überland
  • 4 Fahrstunden Autobahn
  • 3 Fahrstunden bei Dunkelheit
Prüfung:
Theorieprüfung
  • bei Ersterteilung Fragebogen mit 30 Fragen ab 11 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
  • bei Erweiterung Fragebogen mit 20 Fragen ab 7 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
Die Theorieprüfung entfällt bei mindestens zweijährigem Vorbesitz A2.
Praktische Prüfung
  • Dauer mindestens 45 Minuten
(Prüfungsinhalte: Sicherheitskontrolle, Fahren innerorts, außerorts auch Autobahn und Kraftfahrstraße)
Unterlagen und Nachweise, die dem Antrag für die Fahrerlaubnis beizufügen sind:
  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt
Wichtig:
Bei der Klasse B mit Schlüsselzahl 96 handelt es sich nicht um eine eigene Fahrerlaubnisklasse, sondern um eine Ausweitung der Klasse B. Die Schlüsselzahl darf erst nach Vorlage des Nachweises der Teilnahme an einer 7 Stunden (à 60 Minuten) umfassenden theoretischen und praktischen Schulung nach Anlage 7a FeV eingetragen werden. Die Schulung darf aber bereits vor Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse B erfolgen. Dann kann die Schlüsselzahl bereits bei der Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse B eingetragen werden.
Weitere Informationen:
Befristung der Fahrerlaubnis
  • Die Fahrerlaubnis wird unbefristet erteilt.
Befristung des Führerscheindokuments
  • Ab dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente werden auf 15 Jahre befristet.
  • Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente müssen spätestens zum 19.01.2033 umgetauscht werden.
  • Zur Verlängerung benötigen Sie nur ein Passbild.
Wenn Sie den Führerschein der „alten“ Klasse 3 haben
  • bekommen Sie beim Umtausch Ihres Führerscheins die Klassen B, BE, C1, C1E, AM und L erteilt
  • werden Ihnen außerdem die Klassen A und A1 allerdings mit der Beschränkung auf dreirädrige Kraftfahrzeuge (Trikes) und Trikes mit Anhänger mit einer zG von maximal 750 kg zugeteilt. Die Beschränkung wird mit den Schlüsselzahlen 79.03 bzw. 79.04 im Führerschein dokumentiert.
Auf Antrag bekommen Sie außerdem:
  • Klasse CE mit der Schlüsselzahl 79 (C1E > 12.000 kg, L <= 3). Mit dieser Schlüsselzahl dürfen Sie auch Fahrzeugkombinationen mit einer zG von mehr als 12.000 kg fahren. Die zG des Zugfahrzeugs ist auf 7.500 kg begrenzt und die Zahl der Achsen auf drei. Diese Erlaubnis gilt nur bis zu Ihrem 50. Geburtstag. Eine Verlängerung um jeweils 5 Jahre ist möglich, wenn Sie eine ärztliche Bescheinigung über Ihren Gesundheitszustand und Ihr Sehvermögen vorlegen. Wenn Sie Ihren alten Führerschein nicht umtauschen, dürfen Sie ab dem 50. Lebensjahr keine Kombinationen mehr fahren, deren zG größer ist als 12.000 kg
  • die Klasse T, wenn Sie in der Land- oder Forstwirtschaft tätig sind
Sie dürfen mit dem Führerschein der „alten“ Klasse 3 folgende Motorräder fahren:
  • Führerschein wurde vor dem 01.04.1980 erteilt:

Mit diesem Führerschein dürfen Sie Leichtkrafträder der Klasse A1 fahren (max. 125 ccm Hubraum, 11 kW Motorleistung). Wenn Sie Ihren Führerschein umtauschen, bekommen Sie die Klasse A1 zugeteilt. Sie können auch den Führerschein Klasse A2 beantragen. Dieser berechtigt zum Führen von Motorrädern bis 35 kW. Für diese Erweiterung ist nur eine praktische Prüfung vorgeschrieben. Bevor der Fahrlehrer Sie zu der Prüfung vorstellen darf, muss er sich aber von Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten überzeugen und soweit erforderlich mit Ihnen bis zur Prüfungsreife üben.

  • Führerschein wurde seit dem 01.04.1980 erteilt:
Mit diesem Führerschein dürfen Sie fahren:
  • Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm und einer bauartbestimmten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h (bei Kleinkrafträdern, die bis zum 31.12.2001 erstmals in den Verkehr gekommen sind, beträgt die bbH 50 km/h);
  • Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschrift der DDR, wenn sie bis zum 28.02.1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind (§ 76 Nr. 8 FeV)

Quelle: FAHRLEHRERVERBAND Baden-Württemberg e. V.

Klasse B mit Schlüsselzahl 96 ist keine eigene Klasse, sondern eine Ausdehnung der Klasse B:
Kraftwagen der Klasse B mit Anhänger über 750 kg zG
Die zG der Kombination ist begrenzt auf max. 4.250 kg
Vorbesitz einer anderen Klasse erforderlich: Nein
Eingeschlossene Klassen: AM, L
Alter:
18 / 17*
*17 Jahre
Im Rahmen des Begleiteten Fahrens kann die Fahrerlaubnis bereits mit 17 Jahren erworben werden. Ausführliche Informationen zu BF 17 finden Sie hier… Bei der Erteilung der Fahrerlaubnis während oder nach Abschluss einer Berufsausbildung in a) dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin“, b) dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Fachkraft im Fahrbetrieb“ oder c) einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare Fertigkeiten und Kenntnisse zum Führen von Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Straßen vermittelt werden.
Mit der Ausbildung kann etwa ein halbes Jahr vor Erreichen des Mindestalters begonnen werden. Die theoretische Prüfung darf frühestens 3 Monate, die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor dem Geburtstag abgelegt werden.
Ausbildung:
Theorie
  • 150 Minuten (2,5 Stunden)
Praxis
  • Praktische Übungen 210 Minuten (3,5 Stunden)
  • Fahren im Realverkehr 60 Minuten (1 Stunde)
Prüfung:
Theorieprüfung
  • entfällt
Praktische Prüfung
  • entfällt
Unterlagen und Nachweise, die dem Antrag für die Fahrerlaubnis beizufügen sind:
  • Biometrisches Passbild
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt
Nur erforderlich, wenn die Schlüsselzahl nicht zusammen mit der Klasse B beantragt wird.
Wichtig:
Bei der Klasse B mit Schlüsselzahl 96 handelt es sich nicht um eine eigene Fahrerlaubnisklasse, sondern um eine Ausweitung der Klasse B. Die Schlüsselzahl darf erst nach Vorlage des Nachweises der Teilnahme an einer 7 Stunden (à 60 Minuten) umfassenden theoretischen und praktischen Schulung nach Anlage 7a FeV eingetragen werden. Die Schulung darf aber bereits vor Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse B erfolgen. Dann kann die Schlüsselzahl bereits bei der Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse B eingetragen werden.
Weitere Informationen:
Befristung der Fahrerlaubnis
  • Die Fahrerlaubnis wird unbefristet erteilt.
Befristung des Führerscheindokuments
  • Ab dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente werden auf 15 Jahre befristet.
  • Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente müssen spätestens zum 19.01.2033 umgetauscht werden.
  • Zur Verlängerung benötigen Sie nur ein Passbild.
Wenn Sie den Führerschein der „alten“ Klasse 3 haben
  • bekommen Sie beim Umtausch Ihres Führerscheins die Klassen B, BE, C1, C1E, AM und L erteilt
  • werden Ihnen außerdem die Klassen A und A1 allerdings mit der Beschränkung auf dreirädrige Kraftfahrzeuge (Trikes) und Trikes mit Anhänger mit einer zG von maximal 750 kg zugeteilt. Die Beschränkung wird mit den Schlüsselzahlen 79.03 bzw. 79.04 im Führerschein dokumentiert.
Auf Antrag bekommen Sie außerdem:
  • Klasse CE mit der Schlüsselzahl 79 (C1E > 12.000 kg, L <= 3). Mit dieser Schlüsselzahl dürfen Sie auch Fahrzeugkombinationen mit einer zG von mehr als 12.000 kg fahren. Die zG des Zugfahrzeugs ist auf 7.500 kg begrenzt und die Zahl der Achsen auf drei. Diese Erlaubnis gilt nur bis zu Ihrem 50. Geburtstag. Eine Verlängerung um jeweils 5 Jahre ist möglich, wenn Sie eine ärztliche Bescheinigung über Ihren Gesundheitszustand und Ihr Sehvermögen vorlegen. Wenn Sie Ihren alten Führerschein nicht umtauschen, dürfen Sie ab dem 50. Lebensjahr keine Kombinationen mehr fahren, deren zG größer ist als 12.000 kg
  • die Klasse T, wenn Sie in der Land- oder Forstwirtschaft tätig sind
Sie dürfen mit dem Führerschein der „alten“ Klasse 3 folgende Motorräder fahren:
  • Führerschein wurde vor dem 01.04.1980 erteilt:

Mit diesem Führerschein dürfen Sie Leichtkrafträder der Klasse A1 fahren (max. 125 ccm Hubraum, 11 kW Motorleistung). Wenn Sie Ihren Führerschein umtauschen, bekommen Sie die Klasse A1 zugeteilt. Sie können auch den Führerschein Klasse A2 beantragen. Dieser berechtigt zum Führen von Motorrädern bis 35 kW. Für diese Erweiterung ist nur eine praktische Prüfung vorgeschrieben. Bevor der Fahrlehrer Sie zu der Prüfung vorstellen darf, muss er sich aber von Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten überzeugen und soweit erforderlich mit Ihnen bis zur Prüfungsreife üben.

  • Führerschein wurde seit dem 01.04.1980 erteilt:
Mit diesem Führerschein dürfen Sie fahren:
  • Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm und einer bauartbestimmten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h (bei Kleinkrafträdern, die bis zum 31.12.2001 erstmals in den Verkehr gekommen sind, beträgt die bbH 50 km/h);
  • Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschrift der DDR, wenn sie bis zum 28.02.1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind (§ 76 Nr. 8 FeV)

Quelle: FAHRLEHRERVERBAND Baden-Württemberg e. V.

Kraftwagen der Klasse B und Anhänger über 750 kg und bis 3.500 kg zG
Vorbesitz der Klasse B ist erforderlich
Eingeschlossene Klasse: –
Alter:
18 / 17*
*17 Jahre
Im Rahmen des Begleiteten Fahrens kann die Fahrerlaubnis bereits mit 17 Jahren erworben werden. Ausführliche Informationen zu BF 17 finden Sie hier… Bei der Erteilung der Fahrerlaubnis während oder nach Abschluss einer Berufsausbildung in a) dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin“, b) dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Fachkraft im Fahrbetrieb“ oder c) einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare Fertigkeiten und Kenntnisse zum Führen von Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Straßen vermittelt werden.
Mit der Ausbildung kann etwa ein halbes Jahr vor Erreichen des Mindestalters begonnen werden. Die theoretische Prüfung darf frühestens 3 Monate, die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor dem Geburtstag abgelegt werden.
Ausbildung:
Theorie
  • Theoretische Ausbildung ist nicht vorgeschrieben
Praxis
  • Grundausbildung nach den Inhalten der Fahrschüler-Ausbildungsordnung (die Zahl der Fahrstunden ist abhängig von Ihren persönlichen Fähigkeiten und dem Lernfortschritt)
  • 3 Fahrstunden Überland
  • 1 Fahrstunde Autobahn
  • 1 Fahrstunde bei Dunkelheit
Prüfung:
Theorieprüfung
  • entfällt
Praktische Prüfung
  • Dauer mindestens 45 Minuten
(Prüfungsinhalte: Sicherheitskontrolle, Verbinden und Trennen, Fahren innerorts, außerorts auch Autobahn und Kraftfahrstraße)
Unterlagen und Nachweise, die dem Antrag für die Fahrerlaubnis beizufügen sind:
  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt
Nur erforderlich, wenn die Schlüsselzahl nicht zusammen mit der Klasse B beantragt wird.
Wichtig:
Sie benötigen den Führerschein der Klasse B oder müssen zumindest die Prüfung der Klasse B bestanden haben.
Weitere Informationen:
Befristung der Fahrerlaubnis
  • Die Fahrerlaubnis wird unbefristet erteilt.
Befristung des Führerscheindokuments
  • Ab dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente werden auf 15 Jahre befristet.
  • Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente müssen spätestens zum 19.01.2033 umgetauscht werden.
  • Zur Verlängerung benötigen Sie nur ein Passbild.
Wenn Sie den Führerschein der „alten“ Klasse 3 haben
  • bekommen Sie beim Umtausch Ihres Führerscheins die Klassen B, BE, C1, C1E, AM und L erteilt
  • werden Ihnen außerdem die Klassen A und A1 allerdings mit der Beschränkung auf dreirädrige Kraftfahrzeuge (Trikes) und Trikes mit Anhänger mit einer zG von maximal 750 kg zugeteilt. Die Beschränkung wird mit den Schlüsselzahlen 79.03 bzw. 79.04 im Führerschein dokumentiert.
Auf Antrag bekommen Sie außerdem:
  • Klasse CE mit der Schlüsselzahl 79 (C1E > 12.000 kg, L <= 3). Mit dieser Schlüsselzahl dürfen Sie auch Fahrzeugkombinationen mit einer zG von mehr als 12.000 kg fahren. Die zG des Zugfahrzeugs ist auf 7.500 kg begrenzt und die Zahl der Achsen auf drei. Diese Erlaubnis gilt nur bis zu Ihrem 50. Geburtstag. Eine Verlängerung um jeweils 5 Jahre ist möglich, wenn Sie eine ärztliche Bescheinigung über Ihren Gesundheitszustand und Ihr Sehvermögen vorlegen. Wenn Sie Ihren alten Führerschein nicht umtauschen, dürfen Sie ab dem 50. Lebensjahr keine Kombinationen mehr fahren, deren zG größer ist als 12.000 kg
  • die Klasse T, wenn Sie in der Land- oder Forstwirtschaft tätig sind
Sie dürfen mit dem Führerschein der „alten“ Klasse 3 folgende Motorräder fahren:
  • Führerschein wurde vor dem 01.04.1980 erteilt:

Mit diesem Führerschein dürfen Sie Leichtkrafträder der Klasse A1 fahren (max. 125 ccm Hubraum, 11 kW Motorleistung). Wenn Sie Ihren Führerschein umtauschen, bekommen Sie die Klasse A1 zugeteilt. Sie können auch den Führerschein Klasse A2 beantragen. Dieser berechtigt zum Führen von Motorrädern bis 35 kW. Für diese Erweiterung ist nur eine praktische Prüfung vorgeschrieben. Bevor der Fahrlehrer Sie zu der Prüfung vorstellen darf, muss er sich aber von Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten überzeugen und soweit erforderlich mit Ihnen bis zur Prüfungsreife üben.

  • Führerschein wurde seit dem 01.04.1980 erteilt:
Mit diesem Führerschein dürfen Sie fahren:
  • Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm und einer bauartbestimmten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h (bei Kleinkrafträdern, die bis zum 31.12.2001 erstmals in den Verkehr gekommen sind, beträgt die bbH 50 km/h);
  • Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschrift der DDR, wenn sie bis zum 28.02.1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind (§ 76 Nr. 8 FeV)

Quelle: FAHRLEHRERVERBAND Baden-Württemberg e. V.

KRAFTRÄDER /DREIRÄDRIGE KRAFTFAHRZEUGE

a) Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von mehr als 50 cm³ und einer bbH von mehr als 45 km/h.

b) Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Leistung von mehr als 15 kW.

Vorbesitz einer anderen Klasse erforderlich: Nein Eingeschlossene Klassen: A2, A1, AM

Alter:
  • a) 24 bzw. 20 bei mindestens 2 Jahren Vorbesitz der Klasse A2 zu
  • b) 21
Ausbildung:
Theorie
  • 12 Doppelstunden Grundstoff (bei Erweiterung: 6 Doppelstunden Grundstoff)
  • 4 Doppelstunden Zusatzstoff
Beim Aufstieg von A1 nach A2 und von A2 nach A ist bei jeweils mindestens zweijährigem Vorbesitz der niedrigeren Klasse kein Theorie-Unterricht vorgeschrieben.
Praxis

Grundausbildung nach den Inhalten der Fahrschüler-Ausbildungsordnung (die Zahl der Fahrstunden ist abhängig von Ihren persönlichen Fähigkeiten und dem Lernfortschritt)

  • 5 Fahrstunden Überland
  • 4 Fahrstunden Autobahn
  • 3 Fahrstunden bei Dunkelheit
Bei der Erweiterung von Klasse A1 auf A2 und von Klasse A2 auf A gilt folgendes:
Bei mindestens zweijährigem Vorbesitz der jeweils niedrigeren Klasse ist keine praktische Ausbildung vorgeschrieben. Allerdings muss sich der Fahrlehrer, bevor er den Bewerber zur Prüfung vorstellt, davon überzeugen, dass dieser die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt.
Besitzt der Bewerber die jeweils niedrigere Klasse noch nicht seit mindestens zwei Jahren oder will er von der Klasse A1 (alt: 1b) direkt auf A aufsteigen, ist die Anzahl der besonderen Ausbildungsfahrten reduziert auf:
  • 3 Fahrstunden Überland
  • 2 Fahrstunden Autobahn
  • 1 Fahrstunde bei Dunkelheit
Prüfung:
Theorieprüfung
  • bei Ersterteilung Fragebogen mit 30 Fragen ab 11 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
  • bei Erweiterung Fragebogen mit 20 Fragen ab 7 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
(Die Theorieprüfung entfällt bei mindestens zweijährigem Vorbesitz A2)
Praktische Prüfung
  • Dauer mindestens 60 Minuten
  • bei mindestens zweijährigem Vorbesitz der Klasse A2: 40 Minuten
(Prüfungsinhalte: Sicherheitskontrolle, Fahren innerhalb und außerhalb von Ortschaften auch Autobahn und Kraftfahrstraße)
Bei der Erweiterung von A1 auf A2 und von A2 auf A darf die praktische Prüfung bereits einen Monat vor Ablauf des zweijährigen Vorbesitzes der jeweils niedrigeren Klasse abgelegt werden.
Unterlagen und Nachweise, die dem Antrag für die Fahrerlaubnis beizufügen sind:
  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt

weitere Informationen:

Befristung der Fahrerlaubnis
  • Die Fahrerlaubnis wird unbefristet erteilt.
Befristung des Führerscheindokuments
  • Ab dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente werden auf 15 Jahre befristet.
  • Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente müssen spätestens zum 19.01.2033 umgetauscht werden.
  • Zur Verlängerung benötigen Sie nur ein Passbild.

Quelle: FAHRLEHRERVERBAND Baden-Württemberg e. V.

LEICHTKRAFTRÄDER bis 125 cm³/ DREIRÄDRIGE KRAFTFAHRZEUGE bis 15 kW

a) Krafträder (auch mit Beiwagen) Hubraum max. 125 cm³, Motorleistung max. 11 kW; Verhältnis Leistung/Leermasse max. 0,1 kW/kg

b) Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 cm³ bei Verbrennungsmotoren und/oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h; Leistung bis max. 15 kW

Vorbesitz einer anderen Klasse erforderlich: Nein
Eingeschlossene Klasse: AM

Alter:
16 Jahre
Ausbildung:
Theorie
  • 12 Doppelstunden2) Grundstoff (bei Erweiterung: 6 Doppelstunden2) Grundstoff)
    4 Doppelstunden2) Zusatzstoff
Praxis
Grundausbildung nach den Inhalten der Fahrschüler-Ausbildungsordnung
(die Zahl der Fahrstunden ist abhängig von Ihren persönlichen Fähigkeiten und dem Lernfortschritt)
  • 5 Fahrstunden Überland
  • 4 Fahrstunden Autobahn
  • 3 Fahrstunden bei Dunkelheit
Prüfung:
Theorieprüfung
  • bei Ersterteilung Fragebogen mit 30 Fragen ab 11 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
  • bei Erweiterung Fragebogen mit 20 Fragen ab 7 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
Die Theorieprüfung entfällt bei mindestens zweijährigem Vorbesitz A2.
Praktische Prüfung
  • Dauer mindestens 45 Minuten
(Prüfungsinhalte: Sicherheitskontrolle, Fahren innerhalb und außerhalb von Ortschaften auch Autobahn und Kraftfahrstraße)
Unterlagen und Nachweise, die dem Antrag für die Fahrerlaubnis beizufügen sind:
  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt

Weitere Informationen:

Befristung der Fahrerlaubnis
  • Die Fahrerlaubnis wird unbefristet erteilt.
Befristung des Führerscheindokuments
  • Ab dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente werden auf 15 Jahre befristet.
  • Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente müssen spätestens zum 19.01.2033 umgetauscht werden.
  • Zur Verlängerung benötigen Sie nur ein Passbild.
Begrenzung der bbH
  • Seit 19.01.2013 ist die bis dahin für unter 18-Jährige geltende Begrenzung auf bbH 80 km/h entfallen. Das gilt auch für Inhaber einer vor dem 19. Januar 2013 erworbenen Fahrerlaubnis der Klasse A1.
Klassen 3/4 „alt“
  • Mit dem „alten“, vor dem 01.04.1980 erteilten, Führerschein der Klasse 3 oder 4 dürfen auch Leichtkrafträder der Klasse A1 gefahren werden.

Als Leichtkrafträder gelten auch: Krafträder mit einem Hubraum von max. 125 cm3, einer Nennleistung von max. 11 kW sowie einem Leistungsge

Quelle: FAHRLEHRERVERBAND Baden-Württemberg e. V.

KRAFTRÄDER bis 35 kW

Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einer Motorleistung von nicht mehr als 35 kW; Verhältnis Leistung/Leermasse max. 0,2 kW/kg

Vorbesitz einer anderen Klasse erforderlich: Nein

Eingeschlossene Klassen: A1, AM

Alter:
18 Jahre
Ausbildung:
Theorie
  • 12 Doppelstunden Grundstoff (bei Erweiterung: 6 Doppelstunden Grundstoff)
  • 4 Doppelstunden Zusatzstoff
Beim Aufstieg von A1 nach A2 und von A2 nach A ist bei jeweils mindestens zweijährigem Vorbesitz der niedrigeren Klasse kein Theorie-Unterricht vorgeschrieben.
Praxis
Grundausbildung nach den Inhalten der Fahrschüler-Ausbildungsordnung (die Zahl der Fahrstunden ist abhängig von Ihren persönlichen Fähigkeiten und dem Lernfortschritt)
  • 5 Fahrstunden Überland
  • 4 Fahrstunden Autobahn
  • 3 Fahrstunden bei Dunkelheit
Bei der Erweiterung von Klasse A1 auf A2 und von Klasse A2 auf A gilt folgendes:
Bei mindestens zweijährigem Vorbesitz der jeweils niedrigeren Klasse ist keine praktische Ausbildung vorgeschrieben. Allerdings muss sich der Fahrlehrer, bevor er den Bewerber zur Prüfung vorstellt, davon überzeugen, dass dieser die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt.
Besitzt der Bewerber die jeweils niedrigere Klasse noch nicht seit mindestens zwei Jahren oder will er von der Klasse A1 (alt: 1b) direkt auf A aufsteigen, ist die Anzahl der besonderen Ausbildungsfahrten reduziert auf:
  • 3 Fahrstunden Überland
  • 2 Fahrstunden Autobahn
  • 1 Fahrstunde bei Dunkelheit
Prüfung:
Theorieprüfung
  • bei Ersterteilung Fragebogen mit 30 Fragen ab 11 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
  • bei Erweiterung Fragebogen mit 20 Fragen ab 7 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
Die Theorieprüfung entfällt bei mindestens zweijährigem Vorbesitz A2.
Praktische Prüfung
  • Dauer mindestens 60 Minuten
  • bei mindestens zweijährigem Vorbesitz der Klasse A2: 40 Minuten
(Prüfungsinhalte: Sicherheitskontrolle, Fahren innerhalb und außerhalb von Ortschaften auch Autobahn und Kraftfahrstraße)
Bei der Erweiterung von A1 auf A2 und von A2 auf A darf die praktische Prüfung bereits einen Monat vor Ablauf des zweijährigen Vorbesitzes der jeweils niedrigeren Klasse abgelegt werden.
Unterlagen und Nachweise, die dem Antrag für die Fahrerlaubnis beizufügen sind:
  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt

Weitere Informationen:

Befristung der Fahrerlaubnis
  • Die Fahrerlaubnis wird unbefristet erteilt.
Befristung des Führerscheindokuments
  • Ab dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente werden auf 15 Jahre befristet.
  • Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente müssen spätestens zum 19.01.2033 umgetauscht werden.
  • Zur Verlängerung benötigen Sie nur ein Passbild.

Quelle: FAHRLEHRERVERBAND Baden-Württemberg e. V.

ZWEIRÄDRIGE KLEINKRAFTRÄDER (Moped, Mokick) / DREIRÄDRIGE KLEINKRAFTRÄDER / VIERRÄDRIGE LEICHTKRAFTFAHRZEUGE
Zweirädrige Kleinkrafträder (auch mit Beiwagen) mit bbH max. 45 km/h
  • bei elektrischer Antriebsmaschine Nenndauerleistung höchstens 4 kW
  • bei Verbrennungsmotor Hubraum max. 50 cm³
Krafträder bbH max. 45 km/h, die Merkmale von Fahrrädern aufweisen (Fahrräder mit Hilfsmotor)
  • Elektromotor oder Verbrennungsmotor mit max. 50 cm³ Hubraum
Dreirädrige Kleinkrafträder mit einer bbH von nicht mehr als 45 km/h
  • Hubraum bei Fremdzündungsmotoren höchstens 50 cm³
  • bei anderen Verbrennungsmotoren Nutzleistung max. 4 kW
  • bei Elektromotor Nenndauerleistung max. 4 kW
vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer bbH von nicht mehr als 45 km/h
  • Hubraum bei Fremdzündungsmotoren höchstens 50 cm³
  • bei anderen Verbrennungsmotoren Nutzleistung max. 4 kW
  • bei Elektromotor Nenndauerleistung max. 4 kW
  • Leermasse max. 350 kg (bei Elektrofahrzeugen ohne die Masse der Batterien)
Vorbesitz einer anderen Klasse erforderlich: Nein
Eingeschlossene Klasse:
Alter:
16 Jahre
Ausbildung:
Theorie
  • 12 Doppelstunden Grundstoff (bei Erweiterung: 6 Doppelstunden Grundstoff)
    4 Doppelstunden Zusatzstoff
Praxis
  • Grundausbildung nach den Inhalten der Fahrschüler-Ausbildungsordnung
(die Zahl der Fahrstunden ist abhängig von Ihren persönlichen Fähigkeiten und dem Lernfortschritt)
Prüfung:
Theorieprüfung
  • bei Ersterteilung Fragebogen mit 30 Fragen ab 11 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
  • bei Erweiterung Fragebogen mit 20 Fragen ab 7 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
Praktische Prüfung
  • Dauer mindestens 45 Minuten
(Prüfungsinhalte: Sicherheitskontrolle, Fahren überwiegend innerhalb geschlossener Ortschaften)
Unterlagen und Nachweise, die dem Antrag für die Fahrerlaubnis beizufügen sind:
  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt

Weitere Informationen:

Befristung der Fahrerlaubnis
  • Die Fahrerlaubnis wird unbefristet erteilt.
Befristung des Führerscheindokuments
  • Ab dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente werden auf 15 Jahre befristet.
  • Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente müssen spätestens zum 19.01.2033 umgetauscht werden.
  • Zur Verlängerung benötigen Sie nur ein Passbild.
Als Kleinkrafträder gelten auch
  • Krafträder mit max. 50 ccm Hubraum und einer bbH von max. 50 km/h, wenn sie bis zum 31.12.2001 erstmals in den Verkehr gekommen sind.
  • Kleinkrafträder, die nach dem Recht der ehemaligen DDR bis zum 28.02.1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.

Quelle: FAHRLEHRERVERBAND Baden-Württemberg e. V.

  • einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor,
  • maximal 25 km/h bbH,
  • Verbrennungsmotor bis 50 ccm Hubraum oder Elektromotor
Alter:
  • mindestens 15 Jahre
Ausbildung:
Theorie
  • 6 Doppelstunden in einem speziellen Mofakurs. In diesem Kurs werden alle für Mofa-Fahrer wichtige Regelungen gezielt unterrichtet.
oder:
  • Kommt ein besonderer Kurs wegen zu geringer Teilnehmerzahl nicht zustande, dürfen die Mofa-Bewerber zusammen mit den Fahrschülern der Klassen A, A2, A1 oder AM unterrichtet werden.
Praxis
  • 90 Minuten Grundausbildung unabhängig von der Form des theoretischen Unterrichts
Prüfung:
Theorieprüfung
  • Theorieprüfung ist abzulegen Fragebogen mit 20 Fragenab 8 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
Praktische Prüfung
  • Praktische Prüfung entfällt

Unterlagen und Nachweise, die dem Antrag für die Fahrerlaubnis beizufügen sind:

  • Biometrisches Passbild

weitere Informationen:

  • Ohne Prüfbescheinigung darf Mofa fahren: wer vor dem 01.04.1965 geboren ist; wer im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, gleich welcher Klasse.

Quelle: FAHRLEHRERVERBAND Baden-Württemberg e. V.